Worum es geht

Im März 2016 erschien ein neues Hymnarium.
Ich habe aus dem großen Schatz lateinischer Hymnen der Kirche die schönsten ins Deutsche übertragen.
Ambrosius, Rabanus Maurus, Notker Balbulus, Thomas von Aquin und andere kommen zu Wort. Den Abschluß bilden Hymnen späterer Autoren: Alfons von Liguori (Original Italienisch) und Thérèse de Lisieux (Original Französisch).

Vorab die ersten Strophen eines Hymnus des großen Thomas von Aquin:

Das Wort des Himmels, das erscheint,
das nicht des Vaters Hand verläßt,
das Seinem Werk ist zugewandt,
kommt in des Lebens Abendzeit.

Noch eh ein Jünger Ihn dem Feind
hat ausgeliefert in den Tod,
gab Er im Mahl des Lebens sich
und liefert sich den Jüngern aus.

Er hat in zweierlei Gestalt
gegeben ihnen Fleisch und Blut;
daß in zwiefältger Wesenheit
den ganzen Menschen Er ernährt.

© der Übersetzung: Claudia Sperlich