Nicht ohne meinen Aquinaten

… ist dies Hymnarium denkbar.
Und heute ist der Gedenktag des großen Thomas von Aquin.
Die erste und letzte Strophe seines Hymnus Adoro Te devote lauten in meiner Übertragung:

Dich, verborgne Gottheit, bet ich gläubig an,
Du verbirgst Dich wahrhaft in des Brots Gestalt.
Meine Seele gibt sich ganz in Deine Hand,
Da sie Dich betrachtet, tritt sie ganz zurück.

Jesus, nun erblicke ich Dich noch verhüllt,
Was ich so begehre, bitt ich, laß geschehn:
Daß Dein unverhülltes Antlitz einst ich seh,
Selig bin im Schauen Deiner Herrlichkeit.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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2 Antworten zu Nicht ohne meinen Aquinaten

  1. Ich bin ja innerthomanisch für „veritas“ in der ersten Zeile!

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