Es geht voran!

Heute war ich sehr fleißig!
Es zeichnet sich ab, daß die geplante Buchstärke von 120 Seiten auf keinen Fall unter-, wohl eher überschritten wird.

Die meisten lateinischen Hymnen sind über die Jahrhunderte hinweg viele Male bearbeitet und verändert worden. Manche stehen heute im Brevier in einer Fassung, die mit der ursprünglichen nicht mehr viel zu tun hat. Einige Brevierfassungen habe ich übersetzt und mich dann doch entschieden, sie nicht zu veröffentlichen – weil sie an die ebenfalls von mir übersetzten alten Fassungen nicht heranreichen. Eine Ausnahme ist ein ins Brevier aufgenommener Hymnus, der sehr spät auf der Grundlage eines mittelalterlichen Vorbildes geschrieben wurde, sich stark von diesem unterscheidet und wirklich schön und authentisch ist.

Die Ambrosianischen Hymnen enden regelmäßig mit einer später hinzugefügten Doxologie – die ich in der Regel wieder abhänge. Das hat den Grund, daß die hinzugefügte Doxologie meistens die Geschlossenheit des Hymnus stört. Ein Hymnus ist ja ein poetisches Werk, und je besser er gelungen ist, desto mehr stört es, wenn man etwas hinzufügt – und sei es noch so wahr.

Das Leben ist doch schön, wenn man Gregorianik hört und Hymnen übersetzt.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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